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Projekte

Als Vorbereitung auf die Abschlussarbeit (Diplom, Bachelor, Master) werden in den höheren Fachsemestern studienbegleitende Projektarbeiten durchgeführt. Die Studierenden bearbeiten selbständig Problemstellungen aus der betrieblichen Praxis.

Begutachtung durch die Kommission
Vor dem Start zum letzten Rennen

Projektarbeiten 2009

In diesem Jahr haben wir uns im Rahmen der Projektarbeit Steine und Erden an der Betonkanuregatta auf dem Baldeney See beteiligt. Dabei hat unser Boot die TFH Flying Miners bei den Männern den dritten Platz belegt.

Projektarbeiten 2007

Technische Betriebswirtschaft - Master

Vertriebsinnovationen für technische Produkte.- Betreuung. Prof. Dr. Lausberg

Projektarbeiten 2006

Steine und Erden

Untersuchungen an Feuerfestmaterial.- Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Dohmen

Technische Betriebswirtschaft - Master

Betriebswirtschaftliche Qualifizierung von Ingenieuren - Welche Anforderungen stellt der Arbeitsmarkt? - Betreuung: Prof. Dr. Lausberg

Projektarbeiten 2005

Die betriebsbezogene Projektarbeit 2005 wurde unter der Leitung von Professor Dohmen zum Thema EDV-gestützte Tagebauplanung durchgeführt.

Projektarbeiten 2004

Die betriebsbezogene semesterbegleitende Projektarbeit im SS 2004 wurde in zwei Gruppen durchgeführt.

Die Gruppe 1 arbeitete unter der Leitung von Prof. Mahrenholtz.

Die Gruppe 2 wurde von Frau Dr. Scholz geleitet.

Die Leitung der Geotechnischen Projektarbeit hatte Prof. Otto.

 

Projektarbeiten Steine und Erden (Prof. Mahrenholtz)

  • Erarbeitung einer Kundennutzenanalyse bei dem Einsatz von In-Pit-Crushing-Systemen in modernen Tagebauen
  • Vergleich zwischen den Ladegeräten Komatsu WA 500-3 und Caterpillar Cat 980G in einem mittelständischen Steinbruchbetrieb im Sauerland
  • Mitarbeiterschulung in einem Mittelständischen Betrieb
  • Reduzierung der Betriebskosten durch den Einsatz eines Schöpfrades in einem Kieswerk am Niederrhein
  • Vergleich zwischen nichtelektrischen und elektronischen Zündsystemen in einem mittelständischen Steinbruchbetrieb im Sauerland

Projektarbeiten Steine und Erden (Dr. Scholz)

Parallelförderungsmöglichkeiten von Bahnkohle und Schiffskohle in einem Steinkohlenkraftwerk

 

Parallelförderungsmöglichkeiten von Bahnkohle und Schiffskohle in einem Steinkohlenkraftwerk

Kurzfassung der abschließenden Wertung:

Der Parallelbetrieb von Bahn und Schiffskohle ist immer dann von Vorteil, wenn Schiffe mit sehr langen Entladungszeiten entladen werden. Da im Betrieb die Entladungszeiten der einzelnen Schiffe dokumentiert sind, kann abgeschätzt werden, wann der Einsatz der Parallelförderung sinnvoll wäre.

 

Bohr- und Sprengtechniken in verschiedenen Steinbrüchen im Schwarzwald

Auszug aus der abschließenden Wertung:

Die aus der Literatur entnommenen Daten und Angaben konnten bei den untersuchten Arbeiten bestätigt werden. Dazu zählen Vergleiche über die Bohrbarkeit eines Gesteines in Bezug auf die Korngrößen der darin enthaltenen Mineralbestandteile, über die Abrasivität und damit die notwendigen Schleifintervalle und den spezifischen Sprengstoffbedarf.

 

Studie zur Optimierung des innerbetrieblichen Materialtransportes in zwei Steinbrüchen eines mittelständischen Gewinnungsunternehmen

Auszug aus der abschließenden Wertung:

Der Einsatz der Transportgeräte ist für beide Steinbrüche differenziert zu sehen.

Im Steinbruch »A« sind die Transport- bzw. Ladegeräte bezüglich Stundenleistung des Vorbrechers und Transportentfernungen richtig dimensioniert und sollten bei gleichen Ausgangsbedingungen beibehalten werden. Als Richtgröße der Transportgeräte ist die 70 t Klasse zu nennen.

Im Steinbruch »B« ist der »Load & Carry« Betrieb bei der derzeitigen Transportentfernung von etwa 100 m noch wirtschaftlich. Jedoch bei Zunahme der Fahrstrecke auf über 125 m sollte der Transport von einem SLKW übernommen werden, da ansonsten die geforderte Brecherleistung von 200 - 250 t/h nicht mehr realisiert werden kann. Eine Alternative hierzu wäre ein Radlader mit größerer Schaufel (6 - 7 m³).

 

Vorschläge zur Optimierung der Sandentwässerung und Feinsandgewinnung

Kurzfassung:

Bei diesem Mittelständischen Betrieb erfolgt die Gewinnung des Sandes über einen Saugbagger. Zur Sandentwässerung wird das Material einem Schöpfrad aufgegeben. Durch die Entwässerung mit dem Schöpfrad wird der Feinsand nicht mit gewonnen sondern dem Klärteich zugeführt. Aufgabenstellung war es Möglichkeiten zur Mitgewinnung des Feinsandes zu erarbeiten. Als Lösungsansatz wurde die Aufstellung eines dem jetzigen Schöpfrad nachgeschaltetem Feinsandschöpfrades geprüft.

Machbarkeitsstudie: Feuchtebestimmung des Hüttensandes vom Freilager zur Prozessoptimierung

Folgende Parameter wurden für die Bewertung der verschiedene Lösungsansätze ausgewählt:

  • Messgenauigkeit 0,5 - 1 %
  • Wartungsaufwand
  • Empfindlichkeit gegen äußere Einflüsse  (Reproduzierbarkeit des Ergebnisses)
  • Eindringtiefe
  • Anschaffungspreis, Betriebskosten

Projektarbeit 2003

Die Betriebsbezogene Semesterbegleitende Projektarbeit im SS 2003 wurde als Gruppenarbeit unter der Leitung von Frau Dr. Scholz durchgeführt.

Das Betonkanu Projekt der TFH

Auslöser für diese Projektarbeit waren Berichte über die 9. Betonkanu Regatta in Potsdam im Jahr 2002. Ziel der Projektarbeit war nach Entwicklung, Konstruktion und Bau des Kanus die Teilnahme an dem 26sten Betonkano Wettstrijd in Kamperland Region Zeeland in den Niederlanden.

Nachdem die Hauptfragen Wie soll das Kanu aussehen? und Welche Art von Schalung wird genommen? gelöst waren, mussten nur noch Sponsoren gefunden werden. Ohne die Sach- und Geldspenden der Firmen St. Gobain Vetrotex, Deilmann Haniel, Liaver Illmenau, MC Bauchemie Müller, Stephan Schmidt und Wittekind Zement wäre es nicht möglich gewesen dieses Projekt zu realisieren.

Der Bau der Schalung

Die Studierenden entschieden sich gegen die Neukonstruktion eines Kanus und für die Abformung eines geliehenen Kanadiers. Der entscheidende Tipp wie ein Gegenstand abgeformt werden kann ohne ihn zu beschädigen, kam aus den Werkstätten des Deutschen Bergbau-Museums. Die dort zum Bau von Ausstellungsgegenständen genutzte Kunstharzgipsmischung hat den Vorteil, dass sie sehr verarbeitungsfreundlich ist und das abzuformende Objekt nicht beeinträchtigt. Zudem muss die dabei erhaltene Negativschalung nicht nachbehandelt werden und lässt sich mehrfach verwenden. Da die Schalung zweiteilig angelegt werden sollte, legen die Studierenden im Kielbereich einen Tonkeil an, gegen den mit denen zuvor in Kunststoffemulsion getränkten Glasfasermatten laminiert wurde.

Bilder

Anlage des Tonkeils, der die Schalungshälften teilt
Der erste Teil der Schalung
Laminieren des zweiten Teils mit den getränkten Glasfasermatten

Betonentwicklung

Das Ziel der Mischungsuntersuchungen war es einen Beton mit einer möglichst geringen Dichte bei höchstmöglichster Festigkeit und Wasserdichtigkeit zu erhalten.

Allgemein

Zement: CEM I 52,5 N

Zuschlagstoffe: Quarzsand, Liaver Blähglasgranulat

Zusatzstoffe: Flugasche, Microsilica

Zusatzmittel: Fließmittel Muraplast FK 63,17

Glasfasergelege: CEM-Fil® AR Glasfasern

Versuchsprismen nach der Wasserlagerung

Der Bau des Kanus

In die vorbereitete Schalung wurden die AR Glas-Gittergewebe erst lose eingelegt, abschnittsweise markiert und in handliche Stücke geschnitten, diese anschließend in Zementleim getränkt und überlappend in die Schalung eingebracht. Auf die solchermaßen vorbereiteten Matten wurde der Feinbeton aufgebracht und händisch verdichtet. Mit der zweiten Gittergewebelage, die um 90° gedreht eingelegt wurde, ist genauso verfahren worden.

Betonboot

Fertigung
Entschalung
Wettkampf
Die Sieger